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Navid Yousefian glaubte an Reformen und wollte das schlechte Bild seines Heimatlandes Iran korrigieren. Heute ist er lieber ohne Hoffnung als leichtsinnig hoffnungsvoll. Ein Gespräch.

Einmal steht Navid Yousefian während des Gesprächs auf, um seiner Katze die Balkontür zu öffnen. Und er bittet mitten im Interview um Erlaubnis, sich eine Zigarette anzuzünden – obwohl knapp 4000 Kilometer zwischen uns liegen. Der 33-jährige Iraner hat sich einige Minuten verspätet in den Video­anruf eingewählt, weil er auf dem Heimweg im Teheraner Verkehr stecken geblieben war.

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